Meine persönliche EAGLE CAD-Seite  

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Ein CAD-Programm für Elektronik-Schaltpläne, Layouts (Leiterplatten) und anderen Dingen.


EAGLE ist in einem Guß kompiliert, damit braucht es keine Unterprogramme und LIBs, die man u.U. vergessen kann zu kopieren.
EAGLE braucht auch keine Einträge in der Registry von Windows.
Die eagle.exe in einen Ordner kopiert, und schon geht es los, allerdings macht er dann erst mal einiege Meldungen bez. Unterordner, ob er die anlegen soll.
EAGLE hinterlässt auch Spuren in der Registry, was aber Windows bedingt ist.

Mit EAGLE können aber auch andere Pläne und Dokumentationen von Elektronik und Leiterplatten erstellt werden.
Zum Beispiel Schaltpläne für Schaltschränke (SPS/PLC), Elektro-Hausinstallation, Hydraulikpläne oder Baupläne für ein Gebäude *.

Persönlich habe ich die Baupläne des Hauses aus dem Jahre 1960 in EAGLE übernommen und entsprechend bearbeitet.
Den Bauplan für eine Garagenerweiterung, eine zweite Garage, eine Holzüberdachung für Brennholz und eine Stützmauer
für die Eingabe des entspr. Bauvorhaben und das gesamte Grundstück habe ich ebenfalls in EAGLE erstellt.
In der Grundstückzeichnung sind Maßstabsgetreu die Elektrischen- Wasser- Kanal- Telefon- und Glasfaserleitungen eingetragen,
und die Konstuktion meiner Hang-Terrasse so wie die des Balkon und Terrasse am Haus, sind ebenfalls in EAGLE erstellt.
Für die Pflasterung der Terrasse habe ich die Pflastersteine im Maßstab 1/100 angelegt und einfach so viele Steine "verlegt"
wie vorhanden, und dann so lange verschoben bis es mir gepasst hat.

Persönlich habe ich ja eine prinzipielle Einstellung zur Weitergabe von Designdaten.
Klar, es ist einfach die .brd-Datei zum LP-Hersteller zu senden und der jagt sie dann durch den CAM-Prozessor und man muss sich nicht
mit den Datenformaten abmühen, aber man sollte auch Bedenken dass man sein Know-how weiter gibt.
Auch wenn es eine noch so banale Schaltung ist, dann sollte der LP-Hersteller trozdem nur die Daten erhalten die Er für die Produktion
der Platine benötigt. Gibt man das komplette Layout heraus, dann gibt man dadurch zwangsweise auch die Stückliste und die Netzliste mit.
Und einem Reverse Egeneering** steht nichts mehr im Weg.

Ohne Angaben der Werte der Bauteile ist es für einen Kupferschmied*** schon wesentlich schwieriger eine Raubkopie des Gerätes anzufertigen,
da man ja nicht weiß welche Bauteile benutzt werden, vor allem wenn es sich um ICs handelt.
Abkupfern wurde gern von asiatischen Firmen gemacht, die in den 80er und bis in die 2000er Jahren auf Messen alles fotografiert haben
was ihnen vor die Linse kam.
Wollte man aber im Gegenzug auf deren Stand ein Foto machen, wurde man sofort das Standes verwiesen. Eigene Erfahrung schon in den 80er.

Auch haben so einige Entwickler ihr blaues Wunder erlebt die Leiterplatten in Asien produzieren ließen, und sich dann auf der nächsten Messe
ein Konkurrenzprodukt ansehen mussten das exakt das gleich Layout enthielt. :-(

Habe ich in so manchen Gesprächen in der Zeit an der CadSoft-Hotline von Kunden erzählt bekommen, wenn es um die Erzeugung von CAM-Daten ging.

* Gebäude: Dazu habe ich mal ein spezielles ULP geschrieben, damit die Bemaßungen entsprechend den Bauvorschiften angelegt werden.
  RUN baubemassung.ulp
  Damit werden die DIMENSION Bemaßungen in einem anderen Layer nachgezeichnet, mit hochgestellten halben cm Maßen und
  nur / Strichen als Maßpfeile. Wie sie z.B. für die Einreichung eines Bauplan beim Bauamt aussehen muss.
** Dafür habe ich mal ein ULP geschrieben das die Netzliste aus dem Board ermittelt und im Schaltplan wie Gummibänder einzeichnet.
*** Kupferschmied = jemand der das Layout abkupfert. Mehr dazu gibt es hier .


Bei Fragen: