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Die Kupferschmiede oder Reverse Engeneering

Hier die Schritte von der Plaine zum konsistenten Schaltplan.

1.Platine von unten und oben einscannen/abfotographieren. Auf Verzerrungen achten!. Oder besser auf einen Flachbett-Scanner legen. ;-).
2.Die Bilder in Paintbrusch auf 16 Farben reduzieren (abspeichern). 2 Farben ist meistens nicht möglich wegen Schattierungen und Lichtreflexionen.
3.Mit RUN import-bmp.ulp die Bilder in das Board importieren. Hier kann die Skallierung angepasst werden, damit die Abmessungen der Realität entsprechen.
4.
 
Die entsprechenden Packages der Bauteile aus den Bibliotheken platzieren.
Hier muss darauf geachtet werden, dass zu dem Package auch das passende Symbol gibt.*
5.Mit SIGNAL die PADs verbinden.
6.Wenn gewollt, mit ROUTE die Leiterbahnen verlegen, entsprechend der Leiterbahnstärke der "Kupfervorlage".
7.Mit RUN import-netlist2sch.ulp die Netzliste exportieren.
8.Im leeren Schaltplan die benötigten *Bauteile (Symbole) platzieren. Zuerst mal beliebig platzieren.
9.Mit RUN import-netlist2sch.ulp die aus dem Board erzeugte Netzliste importieren. Dabei werden die NETze als Gummibänder von PIN zu PIN gezeichnet.
10.
 
 
 
Jetzt geht es an das richtige Platzieren der Symbole im Schaltplan, denn die Netze und Symbole sollten so angeordnet werden,
dass man auch einen Stromfluß erkennen und daraus die Funktion der Schaltung herauslesen kann.
Also mit MOVE (ROTATE) die Bauteilsymbole entsprechend anordnen und mit SPLIT und MOVE die NETze verlegen,
so dass ein lesbarer Plan entsteht.

Für den Fall dass man an Gerber- (Plot) und Excellon-Daten (Bohren) der Platine kommt, gibt es hier auch ein ULP zum importieren der Daten.

import-powertool-gerber2scr.ulp  Das ULP benutzt den Gerber-Eagle-Script-Konverter  gbr2scr.exe  von Herrn Falk Stricker  .

import-extended-drill.ulp Damit lassen sich die Bohrdaten im Excellon-Format einlesen.